Magnet Resonanz Tomografie (MRT)

 

Was ist eine MRT?


Eine Magnetresonanztomografie benutzt Radiowellen und starke Magnetfelder anstelle von Röntgenstrahlen, um detaillierte Bilder des Körpers zu erstellen.

 

 

Wann soll eine MRT erfolgen?


Bei bestimmten Fragestellungen, die hauptsächlich die Weichgewebe des Körpers betreffen, läßt die Kernspintomografie genauere Aussagen als die Röntgenuntersuchung oder der Ultraschall zu. Insbesondere im Gehirn und Rückenmark können einzelne Nerven und Nervenzentren dargestellt werden. Hier gelingen Gefäßdarstellungen ganz ohne Kontrastmittelgabe.

 

Auch die übrigen Körperregionen können in anatomischen Schnittbildern angesehen werden. Hier gibt eine Kontrastmittelinjektion in die Armvene zusätzliche Aussagen bezüglich der Durchblutung von Organen. Gefäßdarstellungen z.B. der Beingefäße können ohne Katheter durchgeführt werden.

 


 

Untersuchungsablauf


Wie bereite ich mich auf eine MRT vor?

 
Ich sollte 1 Stunde vor dem Untersuchungstermin nüchtern bleiben, falls eine Kontrastmittelgabe notwendig wird. Bei Untersuchungen des Bauchraumes ist es von Vorteil morgens nüchtern zu sein, damit die Gallenwege besser gefüllt sind. Dann ist eine Gallen- und Bauchspeisedrüsengangdarstellung ohne Gabe von Kontrastmittel und ohne „Schlauch schlucken” möglich.
 
Sollten in früheren Jahren bereits Voruntersuchungen durchgeführt worden sein, so sollten die Aufnahmen mitgebracht werden, um Vergleiche zu ermöglichen und eine Aussage über den Krankheitsverlauf zu erlauben.
 
Am Tag der Untersuchung sollte kein Make up oder Creme im Untersuchungsbereich verwandt werden. So ist ausgeschlossen, dass Fremdmaterialien Veränderungen vortäuschen, oder es über Verstärkungen der Magnetwelle zu Verbrennungen kommt.
 


Wie läuft die Untersuchung ab?

 
Der Arzt oder die Assistentin fragt kurz nach den Beschwerden und der Krankengeschichte. Sie lagert den Patienten im Magneten. Besteht Platzangst, so kann ein Angehöriger während der Untersuchung mit im Raum bleiben und es kann, wenn nötig ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Die Untersuchung dauert in der Regel 20 Minuten. Die Aufnahmen
werden über Minuten erstellt, so dass man ganz ruhig liegen sollte, um diese nicht zu verwackeln. Die Filme werden dann entwickelt und vom Arzt begutachtet. Manchmal muß eine zusätzlich Aufnahme zur Vergrößerung eines Herdes oder eine weitere Ebene zur Abgrenzung eines Befundes durchgeführt werden.
 
Ihr betreuender Arzt bekommt dann einen schriftlichen Bericht über das Untersuchungsergebnis. Die Bilder werden auf Papier- oder Röntgenfilm ausgedruckt, im Computer gespeichert oder auch als CD mitgegeben, die Sie dann in Ihrem Computer betrachten können.
 
Haben Sie weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an das Praxisteam.